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Gerd Honsik ausgeliefert!

Der Österreichische Dichter, Autor und Geschichtsforscher Gerd Honsik wurde am 23. August 2007 nach fünfzehn Jahren Exil in seinem Haus in der N�he von M�laga (Spanien) festgenommen und in Auslieferungshaft nach Madrid verbracht, wo er sich seither befindet.

Gerd Honsik wird seit 20 Jahren wegen seines Buches "Freispruch für Hitler?" verfolgt. In Wien wurde er zu eineinhalb Jahren Gefängnis wegen seiner aufgeworfenen Fragen zu den Gaskammern und wegen der Wahrheit über Katyn verurteilt. Dieses Urteil wurde möglich, nachdem Professor Jagschitz als Gerichtsgutachter zugunsten der Holocaust-Anklage eine falsche Aussage gemacht hatte.

Die Verhaftung erfolgte im Auftrag des Österreichischen Justizministeriums mit Hilfe des von der BRD erfundenen und initiierten Europ�ischen Haftbefehls. Danach steht nicht mehr das Delikt im Vordergrund, sondern nur das Auslieferungsbegehren. Es wird nach dieser Regelung vorausgesetzt, dass die EU-Mitgliedsstaaten rechtsstaatlich handeln, weshalb eine Fallpr�fung durch das Auslieferungsland nicht mehr notwendig sein soll.

Im Auslieferungsfall Honsik ging es zun�chst um seine erstinstanzliche Verurteilung vor dem Schwurgericht Wien 1992. Dort war der Dichter wegen seines Buches "Freispruch für Hitler?" angeklagt und zu eineinhalb Jahren Gefängnishaft verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskr�ftig, da Gerd Honsik vor dem Aussch�pfen der Rechtsmittel sich für einen Aufenthalt im spanischen Exil entschied.

Sein Asylbegehren in Spanien wurde seinerzeit wohl abgelehnt, aber das oberste spanische Gericht erkannte in seinem Schlußurteil, dass das inkriminierte Buch in Spanien keinerlei strafbare Inhalte hatte.

Die Österreichischen Medien jubelten, als die Verhaftung des Freiheitsdichters bekannt geworden war. Die Netznachrichten von "oe24.at" brüsteten sich am 24. August 2007 mit dem damaligen Wiener-Urteil und jubelten: "Die Geschworenen hatten Honsik in s�mtlichen Anklagepunkten einstimmig für schuldig befunden."

Man fragt sich angeekelt, wie Schreiberlinge auf solch einen Schuldspruch stolz sein können. Der Schuldspruch beinhaltete nämlich auch eine Verurteilung "wegen Leugnung des Verbrechens von Katyn". Honsik hatte öffentlich und in Publikation daraufhingewiesen, dass der Massenmord von Katyn der deutschen Reichsregierung vor dem Internationalen Milit�r Tribunal in Nürnberg (1945/46) zu unrecht angelastet wurde, weil Stalins M�rder den V�lkermord ver�bten. Diese historisch und forensisch wahre Feststellung kostete Honsik ebenso die Freiheit wie seine Fragen nach den Gaskammern. Obwohl es schon 1992 hinreichend bekannt war, dass Stalins V�lkerm�rder Berija die annähernd drei�igtausend polnischen Soldaten und Offiziere im Wald von Katyn mit Genickschu� ermorden lie�, wurde Gerd Honsik dennoch mit Gefängnis für das Aussprechen dieser Wahrheit verurteilt.

Die Wahrheit über Katyn zu sagen, erf�llte für das Gericht den sogenannten Straftatbestand der Wiederbetätigung, der in Österreich mit bis zu 20 Jahren Kerkerhaft geahndet wird.

Die inkriminierten Fragen des Gerd Honsik in seinem Buch "Freispruch für Hitler?" werden in dem Werk von prominenten Zeugen kommentiert. Diese h�flichen Fragen und die wissenschaftlichen Antworten dazu wurden seinerzeit durch den augenscheinlichen Meineid von Professor Jagschitz zur Straftat der sogenannten Wiederbetätigung hochstilisiert.

Insgesamt 20 Jahre Verfolgung lasten auf dem Autor dieses bahnbrechenden Buches, weil er immer Fragen zu den Gaskammern gestellt hatte. Die Hauptfragen seines Buches wurden vom gerichtsbestellten Gutachter mit einer falschen Aussage (unter Eid) zugunsten der Holocaust-Anklage beantwortet - und Honsik soll b��en.

Honsik l�ste mit der Veröffentlichung dieses Buches auch ein Versprechen gegenüber seinem Freund und Beichtvater, Pfarrer Viktor Knirsch, ein. Pfarrer Knirsch kannte die Berichte der katholischen Priester, die in Auschwitz die Seelsorge aus�bten. Zwischen den Berichten der in Auschwitz tätigen Priester und der politischen Holocaust-Geschichtsschreibung lagen für ihn Welten. Deshalb wollte der Priester nachvollziehbare, schl�ssige Antworten auf Fragen zu den Gaskammern haben, was aus dem Vorwort des Buches hervorgeht, wo der Priester mahnte: "Wahrheit ist stets gelassen, nur Lüge schreit nach irdischem Gericht." Pfarrer Knirsch starb später, als das Buch verboten wurde, unter tragischen Umst�nden, die nie gekl�rt wurden - in einer geschlossenen Anstalt.

F�nf Jahre Voruntersuchung, Kontobeschlagnahme von 50.000 DM, drei Jahre Gefängnis in Österreich und in der BRD, das war die Antwort des politischen Establishments auf Honsiks h�flich gestellten Fragen in "Freispruch für Hitler?".

Honsiks Buch schrieb nicht nur Revisionismus-Geschichte, sondern auch Justizgeschichte. Zum ersten Mal in den Jahrzehnten der Verfolgung von Holocaust-Ungl�ubigen beauftragte das Justizsystem zwei Gutachter, den Inhalt von "Freispruch für Hitler?" auf seine Richtigkeit hin zu untersuchen. Das war zum Auftakt der Ermittlungen eine rechtsstaatliche Handlung, wie sie weder vor dem Honsik-Verfahren, noch danach jemals wieder angewandt wurde.

Leistete Prof. Dr. Gerhard Jagschitz einen Meineid für den Holocaust?

Es wurden ein Naturwissenschaftler und ein Professor für Geschichte mit der Untersuchung beauftragt. Der Naturwissenschaftler stellte seine Arbeit schon recht bald ein, ohne daß er einen Gaskammernachweis auf naturwissenschaftlicher Grundlage vorgelegt hätte. Der Historiker, Prof. Dr. Gerhard Jagschitz, forschte fünf Jahre in allen Archiven der Welt nach Gaskammerbeweisen. Im Jad Waschem Museum, dem Holocaust-Museum Israels, wurde ihm die Einsicht verweigert. Prof. Jagschitz mußte schließlich nach fünf Jahren Forschung dem Gericht in einem Zwischengutachten mitteilen, daß er keine Dokumentenbeweise für die Existenz von Gaskammern gefunden hätte.

Doch dann im Prozeß, vom Richter als Gutachter befragt, erkl�rte er unter Eid, daß wohl keine dokumentarischen Beweise für die Gaskammern zu finden seien, allerdings sei die Bezeichnung "Sonderbehandlung" im NS-Staat das Code-Wort für "Vergasungen" gewesen.

Mit dieser Aussage unter Eid machte sich der Holocaut-Gutachter Jagschitz des Verbrechens des Meineides verd�chtig, was dem Angeklagten damals leider noch verborgen geblieben war. Denn Professor Jagschitz hatte bereits 1977 in einem Zeitungsinterview explizit erkl�rt, "'Sonderbehandlung' bedeutete eine bessere Behandlung und nicht T�tung." Jagschitz definierte in seinem Interview von 1977, das in "Format" Nr. 21, 2001 erneut abgedruckt wurde, "Sonderbehandlung" wie folgt: "... jeder Häftling hatte zumindest eine eigene Wohnung. Sie durften auf Wunsch selbst die Familie bei sich haben."

Im Gaskammer-Prozeß gegen Gerd Honsik in Wien beeidete Jagschitz 1992 aber folgendes: "F�r den Fall, daß das Wort 'Sonderbehandlung' gebraucht wird, ist es immer ohne Ausnahme - die Umschreibung des Wortes 'T�tung'!"

Meineid für den Holocaust?

Es wird interessant sein, zu beobachten, welchen Verlauf der Fall Honsik nimmt. Wird er nach Österreich ausgeliefert, muß der Prozeß von damals fortgesetzt werden. Das sollte für das Regime äußerst peinlich werden. Im Berufungsverfahren muß der Meineidsverdacht gegen den vom Gericht eingesetzten Sachverständigen Jagschitz untersucht und verhandelt werden. Professor Jagschitz m��te dann wegen des Verbrechens des Meineids mit einer Verurteilung rechnen, sofern es rechtsstaatlich zugehen würde.

Es wird auch nicht zu verheimlichen sein, daß Honsik in den Anklagepunkten zu Katyn zu Unrecht verurteilt wurde. Ihm m�sste dann, wenn nach rechtsstaatlichen Prinzipien geurteilt würde, Recht gegeben und ihm Genugtuung in Verbindung mit einer hohen Schmerzensgeldleistung zugestanden werden.

F�r den interessierten B�rger stellt sich die Frage: Sind der Holocaust-Meineid des Professor Jagschitz und die falsche Katyn-Entscheidung des Gerichts wirklich überzeugende Beweise für den Holocaust ?

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