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General George S. Patton wollte
den Kommunismus eindämmen

Von Dick Eastman, olfriend@nwinfo.net

Am Ende des Zweiten Weltkriegs hat einer von Amerikas höchsten Führern die Verschiebung im Gleichgewicht der Weltmacht, welche dieser Krieg zustandegebracht hatte, bewertet und sah die enorme Gefahr kommunististischer Aggression gegen den Westen voraus. Als einziger unter den Führern der USA warnte er, Amerika solle sofort handeln, solange seine überlegenheit unangreifbar war, um diese Gefahr zu beenden. Leider blieb seine Warnung unbeachtet, und er wurde rasch durch einen passenden "Unfall" zum Schweigen gebracht, der seinem Leben ein Ende setzte.

Vor zweiunddrei�ig Jahren, in dem schrecklichen Sommer 1945, hatte die US Army eben die Zerstörung Europas vollendet und eine milit�rische Besatzungsregierung inmitten der Ruinen eingerichtet, um über die hungernden Deutschen zu herrschen und das Siegerrecht über die Geschlagenen auszu�ben. General George S. Patton, Kommandeur der 3. US-Armee, wurde Milit�rgouverneur des größten Teils der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands.

Patton wurde als der am meisten k�mpferische General der gesamten Allierten Streitkr�fte betrachtet. Er war erheblich kühner und aggressiver als die meisten Kommandeure, und seiner kriegerische Wildheit mag sehr wohl der entscheidende Faktor für den alliierten Sieg gewesen sein. Er persönlich befehligte seine Truppen in vielen der h�rtesten und entscheidendsten Schlachten des Krieges: In Tunesien, in Sizilien, beim Aufbrechen des Westwalls und beim Anhalten des deutschen Vordringens während der Ardennenschlacht, in den äußerst blutigen K�mpfen um Bastogne im Dezember 1944 und Januar 1945.

W�hrend des Krieges hatte Patton Hochachtung vor dem Mut und den k�mpferischen Qualit�ten der Deutschen - besonders, wenn er sie mit jenen einiger von Amerikas Verb�ndeten verglich - aber er hatte auch g�nzlich den von der Kriegspropaganda angeheizten Haß geschluckt, der von Amerikas ausl�ndischen Medienherren erzeugt war.
Er glaubte, Deutschland sei eine Bedrohung von Amerika Freiheit und Deutschlands nationalsozialistische Regierung eine ganz besonders b�sartige Einrichtung. Aufgrund dieses Glaubens handelnd, sprach er unaufh�rlich von seinem Bestreben, so viele Deutsche wie möglich zu t�ten und feuerte seine Soldaten an, dasselbe Ziel zu verfolgen. Diese blutd�rstigen Ermahnungen trugen ihm den Spitznamen "Blood and Guts"-Patton ein, der Blut-und-Mut-Patton.

Erst in den letzten Tagen des Krieges und während seiner T�tigkeit als Milit�rgouverneur in Deutschland - nachdem er sowohl die Deutschen als auch Amerikas "tapfere sowjetische Verb�ndete" kennengelernt hatte, �nderten sich Pattons Beurteilung der Lage und seine Meinungen. In seinem Tagebuch und in vielen Briefen an seine Familie, seine Freunde, verschiedene Kameraden in der Armee und Regierungsbeamte gab er seinem neuen Verständnis und seinen Befürchtungen für die Zukunft Ausdruck. Sein Tagebuch und seine Briefe wurden 1974 durch den Verlag Houghton Mifflin Company unter dem Titel The Patton Papers veröffentlicht. Mehrere Monate vor Kriegsende hatte General Patton die furchtbare Gefahr für den Westen erkannt, welche die Sowjetunion bedeutete, und er kritisierte in bitterer Weise die Befehle, die ihm gegeben worden waren, seine Armee zurückzuhalten und zu warten, damit die Rote Armee weite Strecken deutschen, tschechischen, rum�nischen, ungarischen und jugoslawischen Gebietes besetzte, die die Ameriikaner stattdessen leicht hätten nehmen können.

Am 7. Mai 1945, gerade vor der deutschen Kapitulation, hatte Patton in Österreich eine Konferenz mit dem Kriegsminister Robert Patterson. Patton war tief besorgt über die sowjetische Weigerung, die Demarkationslinien zu beachten, die die sowjetische und die amerikanische Zone trennten. Er war auch durch Pl�ne in Washington bezüglich einer sofortigen Teildemobilisierung der US Army alarmiert. Patton sagte zu Patterson: "Halten wir unsere Stiefel blank, die Bajonette geschliffen und geben wir für die Rote Armee ein Bild der St�rke und Kraft ab. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen und respektieren."

Patterson gab zurück: "Oh George, Sie sind so lange sehr nah an dieser Sache gewesen und haben das große Bild aus den Augen verloren."

Patton darauf: "Ich verstehe die Lage. Ihr (der Sowjets) Versorgungssystem ist ungen�gend, um sie in einem ernsthaften Einsatz zu erhalten, wie ich sie ihnen bieten könnte. Sie haben H�hner im Stall und Vieh auf den Beinen - das ist ihr Versorgungssystem. Sie könnten sich wahrscheinlich in der Art von K�mpfen halten, und ich würde ihnen fünf Tage dafür geben. Danach würde es keine Rolle mehr spielen, wieviele Millionen Mann sie haben, und wenn Sie Moskau wollen, kann ich es Ihnen holen. Sie haben aus dem Lande gelebt. Es ist nicht genug für sie �briggeblieben, um sich zu erhalten, wenn sie zurückgehen. Lassen wir ihnen keine Gelegenheit, ihre Best�nde aufzubauen. Tun wir das doch, dann ... haben wir einen Sieg über die Deutschen und sie entwaffnet, aber wir haben bei der Befreiung Europas versagt. Wir haben den Krieg dann verloren!"

Pattons dringlicher und prophetischer Rat kam bei Patterson und den anderen Politikern nicht an und diente nur dazu, den fremden Verschwärern hinter der Szene in New York, Washington und Moskau eine Warnung bezüglich Pattons Empfindungen zu geben.

Je mehr er die Sowjets sah, desto st�rker wuchs Pattons überzeugung, daß der richtige Gang der Dinge der sein würde, den Kommunismus jetzt und dort einzud�mmen, während es noch die M�glichkeit gab.

Sp�ter im Mai 1945 nahm er an mehreren Besprechungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen mit hohen Offizieren der Roten Armee teil, und er beurteilte sie sorgf�ltig. In seinem Tagebuch notierte er am 14. Mai: "Ich habe niemals in einer Armee zu irgend einer Zeit, einschließlich der deutschen kaiserlichen Armee von 1912, eine so strenge Disziplin gesehen, wie sie in der russischen Armee besteht. Mit wenigen Ausnahmen geben die Offiziere das Bild von k�rzlich zivilisierten mongolischen Banditen ab." Und Pattons Adjutant, General Hobart Gay vermerkte in seinem eigenen Tagebuch: "Meiner Meinung nach könnte die amerikanische Armee, so wie sie jetzt besteht, die Russen mit größter Leichtigkeit schlagen, weil, während die Russen eine gute Infanterie haben, ihnen Artillerie, Luftwaffe, Panzer und die Kenntnis der Verwendung der kombinierten Waffen fehlen, wogegen wir in allen dreien überlegen sind. Sollte es notwendig sein, gegen die Russen vorzugehen, sollten wir je eher desto besser tun.

Zwei Tage später wiederholte er seine Besorgnis und schrieb an seine Frau: "Wenn wir gegen sie k�mpfen müssen, dann ist jetzt die Zeit dazu. Von jetzt an werden wir schw�cher und sie st�rker."

Da er die sowjetische Gefahr sofort erkannt und auf eine Handlungsrichtung gedrungen hatte, die ganz Osteuropa vom kommunistischen Joch befreit hätte mit weit weniger amerikanischen Blutopfern als die, die in Korea und Vietnam gebracht werden mußten und diese beiden späteren Kriege vermieden hätte - garnicht zu reden vom Dritten Weltkrieg - Patton kam nahe daran, den wahren Charakter desjenigen Volkes einzuschützen, für das der Zweite Weltkrieg ausgefochten wurde : Die Juden.

Die meisten Juden, die gleich nach dem Krieg über Deutschland ausschw�rmten, kamen aus Polen und Rußland, und Patton fand ihre persönlichen Gebr�uche schockierend unzivilisiert. Er war angeekelt von ihrerm Benehmen in den Lagern für Displaced Persons (DP) (Verschleppte) , die die Amerikaner für sie bauten und sogar noch mehr angeekelt durch die Art, wie sie sich verhielten, wenn sie in deutschen Hospit�lern und Privatwohnungen untergebracht waren. Er bemerkte mit Schrecken , daß "diese Leute nicht verstehen, wozu Toiletten da sind und ihre Benutzung verweigern außer zum Ablagern von B�chsen, Abfall und M�ll...Sie lehnen es ab, Latrinen zu benutzen und ziehen es vor, sich auf den Fu�boden zu entleeren."

Er beschrieb in seinem Tagebuch ein DP-Lager, "wo, obwohl es Platz gab, die Juden auf abscheuliche Weise zusammengepfercht waren; in praktisch jedem Raum war ein Haufen M�ll in einer Ecke, die auch als Latrine benutzt wurde. Die Juden waren nur durch Drohung mit dem Gewehrkolben dazu zu bringen, von ihrer Ekelhaftigkeit abzulassen und den Dreck aufzur�umen. Nat�rlich kenne ich den Ausdruck "verlorener Stamm von Israel", angewandt auf die St�mme, die dann verschwanden - nicht auf den Stamm Judah, von dem die heutigen Hurens�hne abstammen. Es ist jedoch meine persönliche Meinung, daß dies auch ein verlorener Stamm ist - verloren für jeden Anstand."

Pattons anf�ngliche Eindr�cke von den Juden wurden nicht besser, als er einen jüdischen Gottesdienst besuchte, weil Eisenhower darauf bestand. Sein Tagebucheintrag vom 17. September 1945 lautet in einem Teil: "Dies war das Fest Yom Kippur, also waren sie alle in einem großen Geb�ude aus Holz versammelt, Synagoge genannt. Es kam General Eisenhower zu, ihnen eine Rede zu halten. Wir betraten die Synagoge, die vollgepackt war mit dem größten stinkenden Haufen von Menschheit, den ich je gesehen habe. Als wir etwa halb drinnen waren, kam der Hauptrabbi, der in einen Pelzhut gekleidet war �hnlich dem, den Heinrich VIII. von England anhatte und eine stark bestickte und sehr dreckige Soutane, der kam also herunter und begrößte den General ---Der Geruch war so schrecklich, daß ich fast in Ohnmacht fiel und drei Stunden später tatsächlich mein Mittagessen wieder von mir geben mußte, als ich nur daran dachte."

Diese Erlebnisse und viele andere überzeugten Patton fest davon, daß die Juden eine besonders unappetitliche Abart von Gesch�pfen seien und kaum all die amtliche F�rsorge verdienten, die die amerikanische Regierung ihnen zukommen lie�. Ein weiterer Tagebucheintrag vom September infolge einer Aufforderung von Washington, daß mehr deutsche H�user an Juden zu übergeben seien, fa�te seine Gefühle zusammen:

"Offensichtlich ist der Virus einer semitischen Rache an allen Deutschen, ausgehend von Morgenthau und Baruch, noch am Wirken. Harrison (ein Beamter des US Außenministeriums) und seine Mitarbeiter lassen erkennen, daß sie meinen, deutsche Zivilisten sollten aus ihren H�usern entfernt werden zu dem Zweck, Displaced Persons unterzubringen. Es gibt in dieser Annahme zwei Fehler. Erstens, wenn wir einen einzelnen Deutschen entfernen - während die Strafe nicht für einen Einzelnen, sondern für das Volk gedacht ist - Ferner ist es gegen mein angels�chsisches Gewissen, eine Person aus einem Haus zu weisen, was eine Strafe ist ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Zweitens glauben Harrison und seine Bande, daß die Displaced Person ein menschliches Wesen sei, was sie nicht ist, und dies trifft insbesondere auf die Juden zu, die tiefer stehen als Tiere."

Einer der st�rksten Faktoren bei der Darstellung von General Pattons Denken über die besiegten Deutschen war das Verhalten von Amerikas kontrollierten Nachrichtenmedien ihnen gegenüber. Bei einer Pressekonferenz in Regensburg am 8. Mai 1945, unmittelbar nach der deutschen Kapitulaition, wurde Patton gefragt, ob er den Plan habe, gefangene SS-Soldaten anders als sonstige deutsche Kriegsgefangene zu behandeln. Seine Antwort war: "Nein. SS bedeutet in Deutschland nicht mehr als in Amerika Demokrat zu sein - das soll nicht erw�hnt werden. Ich meine damit, die SS-Leute waren anfangs besondere Hurens�hne, aber mit dem Fortgang des Krieges hatten sie nicht mehr genug Hurens�hne, und jeder wurde dazugenommen. Einige der führenden SS-M�nner werden als Verbrecher behandelt, aber es gibt keinen Grund, jemanden vor Gericht zu stellen, der zu diesem Haufen gezogen wurde..."

Trotz Pattons Aufforderung, diesen Ausspruch nicht zu zitieren, griff die Presse begierig danach, und Juden und ihre Sprecher schrien hysterisch wegen Pattons Vergleich der SS mit der Demokratischen Partei wie auch wegen seiner Absichtserkl�rung, die meisten SS-Gefangenen menschlich zu behandeln.

Patton lehnte es jedoch ab, Hinweise der Presse entgegenzunehmen, und seine Ablehnung der in Washington formulierten Besatzungspolitik wurde st�rker. Sp�ter im Mai sagte er zu seinem Schwager: "Ich meine, dieses Nicht-Fraternisieren ist sehr dumm. Wenn wir amerikanische Soldaten in einem Land halten, müssen sie Zivilisten haben, um mit ihnen zu sprechen. Ferner meine ich, wir könnten für die deutschen Zivilisten viel tun, wenn wir unsere Soldaten mit ihren jungen Leuten sprechen lassen."

Verschiedene von Pattons Kollegen versuchten ganz klarzustellen, was von ihm erwartet wurde. Ein Offizier mit politischem Ehrgeiz, Brigadier General Philip S. Gage, der besorgt darum war, die ma�gebenden Kr�fte zufriedenzustellen, schrieb an Patton: "Nat�rlich weiß ich, daß selbst Ihre weitreichenden Kr�fte begrenzt sind, aber ich hoffe doch sehr, daß, wo immer und wann immer Sie können, Sie die deutsche Bevölkerung leiden lassen werden. Um Himmels willen, werden Sie doch nicht weich in dieser Hinsicht. F�r die kann nichts zu schlecht sein.

Aber Patton tat weiterhin, was er für recht hielt, wann immer er konnte. Mit großem Widerstreben und nur nach wiederholten Anmahnung durch Eisenhower hatte er deutsche Familien aus ihren Wohnungen geworfen, um für mehr als eine Million jüdische DP�s Platz zu machen - Teil der berühmten "sechs Millionen", die angeblich vergast worden sind - doch er erhob Protest, wenn er Befehl bekam, im Zuge des berüchtigten Morgenthau-Plans mit der Sprengung von deutschen Fabriken zu beginnen, um die wirtschaftliche Grundlage Deutschland für immer zu zerstören. In sein Tagebuch schrieb er: " Ich zweifelte an dem Sinn, Fabriken zu sprengen, weil die Absicht, aus der die Werke vernichtet werden - Deutschland an der Vorbereitung zum Krieg zu hindern - kann gleicherma�en gut erreicht werden durch die Zerstörung ihres Maschinenparks, während die Geb�ude für Tausende wohnungsloser Menschen verwendet werden können."

In �hnlicher Weise gab er seinen milit�rischen Kollegen gegenüber seinen Zweifeln wegen der ungeheuren Betonung der Verfolgung jedes Deutschen Ausdruck, der fr�her Mitglied der NSDAP war. Am 14. September 1945 sagte er zu seiner Frau: " Ich stelle mich offen gesagt gegen dieses Zeug mit den Kriegsverbrechern. Es ist nicht anständig und es ist semitisch. Ich bin auch dagegen, Kriegsgefangene als Arbeitssklaven in andere L�nder zu schicken, wo man viele verhungern lassen wird.

Trotz seines Widerspruchs zur offiziellen Politik folgte Patton den von Morgenthau und anderen dr�ben in Washington erlassenen Anordnungen so genau, wie es sein Gewissen zulie�, doch versuchte er, die Auswirkung zu mildern, und dies brachte ihn in wachsenden Konflikt mit Eisenhower und den anderen politisch ehrgeizigen Generalen. In einem weiteren Brief an seine Frau vermerkte er: " Ich bin zu einer Konferenz der Milit�rregierung in Frankfurt gewesen. Wenn das, was wir den Deutschen antun, Freiheit ist, dann gebt mir den Tod. Ich kann nicht begreifen, wie Amerikaner so tief sinken können. Es ist semitisch, ich bin mir dessen sicher."

Und in sein Tagebuch schrieb er: "Heute bekamen wir Befehle, mit denen uns gesagt wurde, wir müssen den Juden spezielle Unterk�nfte geben. Wenn für Juden - warum nicht für Katholiken, Mormonen und so weiter? ...Wir übergeben den Franzosen auch mehrere Hunderttausend Kriegsgefangene zur Sklavenarbeit in Frankreich. Es ist belustigend, daß wir die Revolution zur Verteidigung der Menschenrechte und den B�rgerkrieg zur Abschaffungs der Sklaverei ausfochten, und nun haben wir beide Grunds�tze aufgegeben."

Seine Aufgaben als Milit�rgouverneur brachten Patton in alle Teile Deutschlands und machten ihn eng mit dem deutschen Volk und seinen Lebensbedingungen bekannt Er konnte nicht umhin, sie mit den Franzosen zu vergleichen, den Italienern, den Belgiern und selbst mit den Briten. Diese Vergleiche zwangen ihn allm�hlich zu der Erkenntnis, daß der Zweite Weltkrieg gegen das falsche Volk stattgefunden habe. Nach einem Besuch im zerstörten Berlin schrieb er seiner Frau am 21. Juli 1945: "Berlin hat mir den Rest gegeben. Wir haben das zerstört, was ein gutes Volk hätte sein können und sind im Begriff, es mit mongolischen Wilden zu ersetzen. Und ganz Europa wird kommunistisch. Es heißt, daß in der ersten Woche, nachdem sie Berlin einnahmen, alle Frauen, die auf der Stra�e waren, erschossen und wenn nicht, vergewaltigt wurden. Ich hätte es anstelle der Sowjets nehmen können, wäre es mir erlaubt worden."

Diese überzeugung, daß die Politiker ihn und die US Army zu einem kriminellen Zweck gebraucht hatten, wuchs in den folgenden Wochen. Bei einem Essen mit dem französischen General Alphonse Juin im August war Patton überrascht, den Franzosen in übereinstimmung mit sich zu finden. Sein Tagebucheintrag vom 18. August zitiert General Juin: " Es ist in der Tat ein Ungl�ck, mon G�n�ral, daß die Engl�nder und die Amerikaner das einzige anständige Volk in Europa vernichtet haben - und ich meine nicht Frankreich. Deshalb ist der Weg nun offen für das Kommen des russischen Kommunismus."

Sp�tere Eintr�ge und Briefe an seine Frau greifen diese selbe Erkenntnis auf. Am 31. August schrieb er: "Tatsächlich sind die Deutschen das einzig anständige Volk, das es in Europa noch gibt. Es bleibt die Wahl zwischen ihnen und den Russen. Mir sind die Deutschen lieber." Und am 2. September: "Was wir tun, ist die Zerstörung des einzigen halbmodernen Staates in Europa, sodaß Rußland das Ganze schlucken kann."

Zu der Zeit hatten die Morgenthauer und die Medien-Monopolisten entschieden, daß Patton unverbesserlich sei und unglaubwürdig gemacht werden m�sse. So fingen sie in der Presse eine unabl�ssige Treibjagd in der Art von Watergate auf ihn an, wobei sie ihm vorwarfen, er sei zu weich mit den Nazis und erinnerten ständig an einen Vorfall vor zwei Jahren beim Feldzug in Sizilien, bei dem er einem Dr�ckeberger eine Ohrfeige verpaßt hatte. Eine New Yorker Zeitung druckte die vollkommen falsche Behauptung, daß, als Patton den Soldaten, der Jude war, geohrfeigt hatte, er ihn einen "gelbb�uchigen Juden" genannt habe.

Dann machten sich Reporter bei einer Pressekonferenz am 22. September planmäßig daran, Patton so zu reizen, daß er die Beherrschung verlor und Erkl�rungen abgab, die gegen ihn verwendet werden konnten. Das Vorhaben klappte. Die Presse deutete eine von Pattons Antworten auf ihre hartn�ckigen Fragen, warum er die Nazijagd nicht hart genug vorantrieb als "Das Sache mit den Nazis ist genau wie ein Kampf zwischen Demokraten und Republikanern." Die New York Times nahm dieses Zitat als Schlagzeile, und weitere Bl�tter quer durch Amerika griffen es auf.

Der unmi�verst�ndliche Ha�, der während dieser Pressekonferenz gegen ihn gerichtet worden war, öffnete Patton endlich die Augen vollständig darüber, was anlag. An jenem Abend schrieb er in sein Tagebuch: "Es gibt einen sehr offensichtlichen semitischen Einflu� in der Presse. Sie versuchen, zwei Dinge zu tun: Erstens den Kommunismus zu etablieren, zweitens, alle Gesch�ftsleute mit deutscher Herkunft und nichtjüdischen Vorfahren aus ihren Positionen zu werfen. Sie haben durchaus den angels�chsischen Begriff von Recht verloren und meinen, daß ein Mann rausgejagt werden kann, weil jemand sagt, er sei ein Nazi. Sie waren offensichtlich sehr erschrocken, als ich ihnen sagte, ich werde ohne erfolgreichen Schuldbeweis vor einem Gericht niemanden rausschmei�en. ...Der weitere Punkt, auf den die Presse immer weiter herumgeigte, war, daß wir zum Nachteil der DP�s, von denen die meisten Juden sind, zuviel für die Deutschen t�ten. Ich konnte darauf keine Antwort geben, denn die Antwort ist meiner Meinung und der Meinung der meisten unpolitischen Offiziere nach, daß es für uns lebensnotwendig ist, Deutschland jetzt als Pufferstaat gegen Rußland aufzubauen. Tatsächlich fürchte ich, daß wir schon zu lange gewartet haben."

Und in einem Brief vom selben Datum an seine Frau: "Ehe Du dies bekommst, werde ich wahrscheinlich schon in den Schlagzeilen sein, da die Presse versucht, mich zu zitieren als mehr daran interessiert, die Ordnung in Deutschland herzustellen, als Nazis zu fangen. Ich kann ihnen die Wahrheit nicht sagen, daß, wenn wir nicht Deutschland wieder auf die Beine bringen, die übernahme Amerikas durch den Kommunismus sicherstellen."

Eisenhower reagierte sofort auf den Aufschrei der Presse gegen Patton und fa�te den Entschlu�, ihn von seinen Aufgaben als Milit�rgouverneur zu entbinden und ihn "treppauf fallenzulassen" als Kommandeur der F�nfzehnten Armee. In einem Brief an seine Frau vom 29. September lie� Patton erkennen, er sei auf eine Art nicht ungl�cklich über seinen neuen Auftrag, weil "dieser ihm viel besser gefallen werde als eine Art Henker des besten Volkes Europas zu sein".

Aber selbst der Wechsel seines Auftrags brachte Patton nicht zum Schweigen. In seinem Tagebucheintrag vom 1. Oktober finden wir die Bemerkung: " Denke ich über die Situation nach, kann ich nur von Annahme beeindruckt sein, daß im gegenwärtigen Augenblick der fleckenlose Ehrenschild der amerikanischen Armee für nichtpolitische Aktivit�ten im Begriff ist verlorenzugehen. Alle scheinen mehr an den Wirkungen ihrer Handlungen auf ihre politische Zukunft interessiert zu sein als an der Ausführung des Leitsatzes der Milit�rakademie der Vereinigten Staaten: "Duty, Honor, Country" Pflicht, Ehre, Vaterland. Ich hoffe, daß, nachdem die gegenwärtige Ernte an politischen Aspiranten eingebracht sein wird, die Tradition wiederhergestellt wird."

Und Patton fuhr fort, diese Empfindungen seinen Freunden gegenüber auszudr�cken - und solchen gegenüber, die er für seine Freunde hielt. Am 22. Oktober schrieb er einen langen Brief an Major General James G. Harbord, der wieder zurück in den Staaten war. In dem Brief verurteilte Patton bitterlich die Morgenthau-Politik; Eisenhowers kleinm�tiges Verhalten angesichts jüdischer Forderungen; die starke pro-sowjetische Neigung in der Presse, und die Politisierung, Korruption sowie den Niedergang und die Demoralisierung in der US Army, welche durch diese Dinge verursacht wurden.

Er sah die Demoralisierung der Armee als ein beabsichtigtes Ziel von Amerikas Feinden: "Ich bin genauso w�tend wie Sie über die Anh�ufung von Lügen, die die kommunistischen und semitischen Elemente in unserer Regierung gegen mich und praktisch gegen jeden anderen Kommandeur aufgebaut haben. Meiner Meinung nach ist es bewu�ter Versuch, die Stimme des Soldaten von der des Kommandeurs zu trennen, weil die Kommunisten wissen, daß Soldaten nicht kommunistisch sind, und sie fürchten, was elf Millionen Stimmen von Veteranen ausrichten würden." Seine Anklage der Politisierung der Armee war schneidend: "Alle Offiziere im Generalsrang erhalten jeden Morgen vom Kriegsministerium einen Satz Schlagzeilen aus amerikanischen Zeitungen, und mit der einzigen Ausnahme von meiner Person lassen sie davon durch den folgenden Tag leiten, was sie in den Bl�ttern lesen..."

In seinem Brief an Harbord legte Patton auch seine eigenen Pl�ne offen, diejenigen zu bek�mpfen, die dabei waren, die Moral und Integrit�t der Armee zu zerstören und am Ende die amerikaniscen Zukunft dadurch zu gef�hrden, indem sie der wachsenden sowjetischen Macht nichts entgegensetzten: "Es ist jetzt mein Gedanke...daß, wenn ich diese Arbeit beende, was Anfang des Jahres sein wird, ich zurücktreten werde, nicht in den Ruhestand gehen, denn wenn ich in den Ruhetand gehe, werde ich immer noch einen Knebel im Mund haben...ich sollte keinen begrenzten Gegenangriff beginnen, was meinen milit�rischen Theorien zuwiderliefe, sondern sollte warten, bis ich eine Offensive auf breiter Front ansetzen kann..."

Zwei Monate später, am 23. Dezember 1945, wurde General George S. Patton für immer zum Schweigen gebracht.

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