Gewidmet Ernst Zündel - Inhaftiert wegen Gedankenverbrechen

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Nachrichten-Archiv    Druckansicht 11. Juli 2007   
 

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Staatsanwalt wollte von der Angeklagten Auschwitz-Glaubensbekenntnis

Ursula Haverbecks heldenhafter Kampf vor BRD-Ketzergericht

Quelle:  National-Journal
12.06.07

Ursula Haverbeck betrat v�llig ruhig und selbstsicher den Gerichtssaal des Dortmunder Landgerichts am 11. Juni 2007. Zu Beginn ergriff der Staatsanwalt das Wort. Er war bereit, einige Anklagepunkte fallen zu lassen. Wir Zuh�rer haben dies mit Erleichterung vernommen. Hatten wir doch nun die Gewi�heit, daß die Ausf�hrungen von Ursula Haverbeck, die von den Zuh�rern am vorausgegangenen Verhandlungstag mit Applaus bedacht wurden, ihre Wirkung auch auf den Staatsanwalt nicht verfehlt hatten.

Der Staatsanwalt erkl�rte daraufhin, daß mit gewissen �u�erungen im beanstandeten Text (Der Mensch Adolf Hitler) gegen das Gesetz versto�en werde. Insbesondere wurden, nach meinem Ged�chtnis, folgende Zitate beanstandet: Hitler sei der Befreier des deutschen Volkes gewesen, der sich dem Vernichtungswillen der Zionisten oder auch der Judenheit gegen die germanische Rasse zur Wehr gesetzt habe. Hitler h�tte den Klassenkampf durch seine Idee der Volksgemeinschaft überwunden und h�tte dem deutschen Volk der zu jener Zeit alles beherrschenden Hoffnungslosigkeit entrissen und Selbstvertrauen und den Glauben an eine lebenswerte Zukunft zurückgegeben.

Der Staatsanwalt weiter: die im beanstandeten Artikel geäußerten Ideen w�ren geeignet, Unruhe auszul�sen, w�ren also schon aus diesem Grunde justiziabel. Au�erdem lie�e die ausweichende Antwort auf die Frage des Staatsanwaltes am vorangegangenen Verhandlungstag, ob Frau Haverbeck an "Auschwitz" glaube, auch der von ihr verwendete und verteidigte Ausdruck "Auschwitz-Lüge" sowie die Gr�ndung eines "Vereins zur Rehabilitierung des wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgter" die Annahme zu, daß Frau Haverbeck Verbotenes propagiere. So zeige ihre Bemerkung von der l�genhaften Demokratie eine ver�chtliche Haltung gegenüber unserem demokratischen Gemeinwesen, so da� eine Bestrafung auch im Hinblick auf ein einschl�giges vorheriges Urteil (in Bad Oeynhausen) unumg�nglich sei.

Alle Zuh�rer waren bewegt, wenn nicht gar überw�ltigt, zu sehen, wie unsere furchtlose Frau Haverbeck danach zur Entgegnung ansetzte. Der damalige, von jüdischer Seite geäußerte Vernichtungswillen gegenüber unserem Volk und unserer Kultur sei umfangreich dokumentiert, es sei das Verdienst Hitlers, daß er dem deutschen Volk diese Gefahr bewu�t gemacht habe. (Hinweis auf das Buch von Walter Graf und Julius H. Schoeps "Juden in der Weimarer Republik".) Hitler als Befreier zu bezeichnen, sei durchaus bei einer geschichtlichen Betrachtung zul�ssig, da nach dem deutschen Historiker von Ranke eine historische Pers�nlichkeit nur aus ihrer Zeit heraus verst�ndlich dargestellt werden k�nne. 94 Prozent aller Deutschen h�tten Hitler zu jener Zeit so wahrgenommen. Dazu werde in Haverbecks Abhandlung über Hitler durchaus auch die andere Ansicht angef�hrt, die Hitler als den Verf�hrer, als das B�se schlechthin sah und sieht. Beide Ansichten über Hitler finden Erw�hnung, nur so k�nne man zu einem ausgewogenen Urteil finden.

Schon bei diesen Ausf�hrungen konnte man wahrnehmen, daß Richter und Sch�ffen mit echtem Interesse die Worte der Angeklagten aufnahmen. Niemand konnte sich der überzeugungskraft dieser Frau entziehen. Niemand schlo� die Augen, wie dies der Schreiber dieser Zeilen zuweilen im Inquisitionstempel zu Mannheim beim Zündel-Prozeß beobachten konnte.

Der Vorwurf, die Bemerkung über unsere l�genhafte Demokratie würde ihre Verachtung unserer Gemeinschaftsform gegenüber zum Ausdruck bringen, wurde ebenfalls souver�n von Frau Haverbeck abgewehrt. Ihr Argument: "Wir leben gar nicht in einer echten Demokratie, was man schon daran erkennen kann, daß alle Angst haben. Die Herrscher haben vor dem Volk Angst, deshalb gibt es Maulkorbgesetze, und das Volk hat vor den Regierenden Angst, deshalb wagt es nicht zu sagen, was es denkt. Das war auch einmal anders. Einige Jahre nach Kriegsende fand in Deutschland ein Treffen von Vertretern des 3. Reiches und Gegnern statt, die in aller Offenheit ihre Positionen darlegten. So ein Ereignis ist heute undenkbar. Diese Freiheit ist uns verloren gegangen. In diesem Sinne leben wir in einer Angstgesellschaft, also in einer verlogenen Demokratie."

Frau Haverbeck fragte den Staatsanwalt, ob er etwa nicht überzeugt sei von der Wirklichkeit des Holocaust, er übernehme die Aussagen anderer und schenke ihnen Glauben, er glaube also daran; das gelte für die meisten Nachgeborenen. Manchmal beruht der Bericht über ein historisches Ereignis, der geglaubt wird, auf Wahrheit, manchmal aber auch auf Lüge. Ein erschreckendes Beispiel der geglaubten historischen Lüge, das man heute offen ansprechen kann, da es jetzt nicht mehr unter Strafe steht, weil es inzwischen auch dokumentarisch klargestellt worden ist, ist der Mord an den polnischen Offizieren in Katyn.

Sofort nach der Entdeckung der ermordeten polnischen Offiziere wurden Experten, auch aus neutralen L�ndern, eingeladen, die Massengrüber zu untersuchen. Die Beweise waren überw�ltigend: Der Massenmord an den polnischen Offizieren wurde von den Sowjets ver�bt. Zum Tatzeitpunkt war das Gebiet um Katyn gar nicht von deutschen Truppen besetzt. Trotzdem wurde diese schreckliche Holocaust-Tat Hitler und dem deutschen Volk angelastet, bis noch vor wenigen Jahren. Wer den Tatsachen entsprechend argumentierte, wurde als "Nazi" diffamiert.

Die Katyn-Lüge wurde jahrzehntelang propagiert und von den deutschen Masochisten nachgebetet. Sieben deutsche Wehrmachtsangeh�rige, die sich unter Folter zu den Morden an jenen Polen bekannt hatten, wurden von den Russen gehenkt. Die Katyn-Lüge fand auch den Weg in unsere deutschen Schulb�cher.

Als beim Zusammenbruch der Sowjet-Union die russischen Archive geöffnet wurden, erkl�rte Gorbatschow, die polnischen Offiziere seien vom russischen Geheimdienst get�tet worden. Dann erst durfte man ohne Angst die schon l�ngst bekannte Wahrheit aussprechen. F�r die f�lschlich beschuldigten und ermordeten Deutschen gibt es bis heute kein mahnendes Denkmal in Berlin.

Wer wei�, was uns morgen offenbart wird?

Es war offensichtlich, daß alle, auch Richter und Staatsanwalt, beeindruckt waren. Dann setzte Frau Haverbeck zu einem Schlußwort an, das keinen Anwesenden im Saal gleichg�ltig lie�. Sie sagte etwa folgendes:

"Meine Damen und Herren dieser 39. Großen Strafkammer! Wenn ich Sie so betrachte, kann ich sagen, daß niemand von Ihnen �lter als 60 Jahre ist. (Auch wenn Sie 65 w�ren, würde sich nicht viel �ndern.) D.h., im Gegensatz zu mir haben Sie alle weder das Dritte Reich noch den Weltkrieg, weder Bombenterror noch Vertreibung und auch nicht die Jahre der schrecklichen Zerst�rung und mitgestaltend die Umbruchs- und Aufbruchszeit miterlebt. Sie sind Nachgeborene, die wie kaum eine Generation zuvor ? dank der modernen Kommunikationstechnik ? der politischen Lüge ausgeliefert ist. Dennoch beurteilen Sie die Erscheinungen der Zeitgeschichte. Woher haben Sie Ihre Urteilsgrundlage? Haben Sie sich das bewu�t gemacht? Und Sie sollen über mich urteilen. Das k�nnen Sie doch gar nicht. Ein Artikel wie der diskriminierte ist nicht justiziabel, weder Freispruch noch Verurteilung passen. Ich stelle daher den Antrag, das Verfahren gegen mich einzustellen."

Die Gesichter auf der Richterbank wirkten betroffen.

Der von Frau Haverbeck gew�hlte Verteidiger hinterlie� mit seinem wohl fundierten Vortrag, dessen Argumente hier darzustellen nicht meine Aufgabe ist, den Eindruck eines Gelehrten, der es wohl mit anderen studierten Experten aufnehmen kann. Wie Hammerschl�ge wurden immer wieder neue Argumente vorgetragen, um die Rechtm��igkeit des Haverbeck�schen Schriftsatzes zu belegen. Vom Wissen und von den Formulierungen her hatte ich den Eindruck, daß hier ein Revisionist mit wohl fundierten Kenntnissen vortrug, der mir bis dahin unbekannt war. Mit Durchschlagskraft brachte er seine Ansichten vor. Richterriege und Zuh�rer waren vom Vortrag gefesselt, das war mein Eindruck.

Der Pflichtverteidiger, der einen etwas zerfahrenen Eindruck machte, überraschte uns fast am Schluß, da er entgegen vorheriger �u�erungen auf Freispruch für Frau Haverbeck pl�dierte.

Das Urteil (600,- Euro Geldstrafe) werden andere Personen sezieren und kommentieren. Ich wollte nur meine persönlichen Eindr�cke während des Prozesses wiedergeben. Dazu geh�rt auch eine Bemerkung zu dem Gef�hl, mit dem ich den Gerichtssaal verlie�. Ich war stolz und gl�cklich, daß solche Personen zu meinen Freunden z�hlen. Besonders von unserer Frau Haverbeck kann ich nur mit der größten Hochachtung sprechen.



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